Kinder die vorübergehend nicht mehr an Ihrem gewohnten Lebensort ( leiblicher Familie) bleiben können, werden in den meisten Fällen zunächst in Bereitschafts- Kurzzeitpflege genommen. Von dort aus wird dann nach geigneten Dauerpflege Familien individuell gesucht und auch dort hin vermittelt.
Kinder werden nicht grundlos aus den Familien genommen. In den meisten Fällen ist das Wohl des Kindes so stark gefährtet, dass Kinder nicht wieder zurück geführt werden. Gründe können sein:
  • leibliche Familie kann sich nicht um das Kind kümmern
  • Gewalt im Elternhaus gegen das Kind oder auch allgemein
  • Drogen im Elternhaus
  • Missbrauch 
  • verwahrloste Kinder
  • Erkrankung
  • Inhaftierung
  • .......
und leider gibt es da noch mehr Gründe .....
Kinder die aus schwierigen Familienverhältnissen entnommen wurden, haben es anfangs sehr schwer, aber mit der Zeit entwickelt sich das Leben innerhalb der neuen Dauerpflegefamilie  positiv auf die Kindesentwicklung aus.
Diese Formen der Kinderpflege gibt es:
  • Vollzeitpflege (vorübergehend, für einen bestimmten, begrenzten Zeitraum oder als Hilfe, die auf Dauer angelegt ist bis zur Selbständigkeit des Kindes)
  • Kurzzeitpflege (auf kurze befristete Dauer)
  • Bereitschaftspflege (hier werden Kinder u. Jugendliche in Krisensituationen schnell aufgenommen)
Das sollten Sie Ihrem Dauerpflegekind bieten können !
  • Versorgung und Betreuung in der Falilie
  • integration in ihre in Ihre Familie
  • Kindergerechter Umgang un Zuwendung
  • Orientierung und Schutz
  • Förderung
  • Offenheit, Einfühlungsvermögen, Geduld und Toleranz
  • Bewältigung von besonderen Problemen
  • Belastbarkeit und Durchhaltevermögen
  • Verständnis für die Herkunftsfamilie
  • Kontaktpflege durch Besuchskontakte zu den leiblichen Eltern
  • Zusammenarbeit mit dem Jugendamt

Der Fachbereich Jugend, Familie und Soziales bietet Pflegeeltern (Jugendamt)

  • Überprüfung und Aufnahme in die Kartei
  • Vermittlung von Vollzeitpflegekindern
  • Beratung
  • Kontinuierliche Begleitung des Pflegeverhältnisses
  • Pflegeelterngruppen mit fachlicher Begleitung
  • Qualifizierung zur Fachpflegestelle