Vergütung Bereitschaftspflege Pflegeeltern / Vergütung Kurzzeitpflege

Bei der Vergütung sollten Sie sich an das Zuständige Jugendamt wenden. Die Tagessätze sind sehr variabel.

Man sind es in der Stadt / Kreis 39 € pro Tag, mal sind es in einem anderen Städtekreis plötzlich 52 € 

Bereitschaftspflegeeltern bekommen aber auch noch eine Ausfallentschädigung bei nicht Belegung pro Tag. Auch diese ist in vielen Fällen unterschiedlich.

Erfahrungsgemäß wird ein Betrag von 39€ pro Kind und Tag geleistet !

Leider ist dieser Bereich nicht klar definiert. Je grösser die Not der Stadt  umso eher ist da die Bereitschaft mehr zu leisten. In der Regel gilt das für die Bereitschaftsfamilien , da diese überall fehlen und gesucht werden. Bereitschaftsfamilien werden zwar Vergütet, aber am ende so doch nicht das Geld maßgabe aller dinge sein. Hilfe in der Not leisten das ist der wichtigste Ansatz. Natürlich profitierten die Städte von niedrigen Kosten und natürlich kann man sich darüber aufregen. Aber niemand hat Sie dazu gezwungen diese Arbeit zu übernehmen.

Also wer HILFE leisten will, sollte finanziell unabhängig sein und die Leistungen Vergütung für die Bereitschaftspflege Kurzzeitpflege sinnvoll für das Pflegekind verwenden und die Vergütung nicht als JOB sehen , sondern als helfende Hand in unserer Gesellschaft .

Vergütung Pflegeeltern für Vollzeitpflege  gemäß § 39 SGB VIII – Kinder- und Jugendhilfe

Für Kinder bis zum vollendeten 7. Lebensjahr

materielle Aufwendungen : 524€

Kosten der Erziehung : 257€

Gesamtbetrag: 799€

Für Kinder vom vollendeten 7. Lebensjahr bis zum vollendeten 14. Lebensjahr

materielle Aufwendungen : 618€

Kosten der Erziehung : 257€

Gesamtbetrag: 875€

Für Jugendliche ab dem vollendeten 14. Lebensjahr bis zum vollendeten 18. Lebensjahr und junge Volljährige im Einzelfall

materielle Aufwendungen : 753€

Kosten der Erziehung : 257€

Gesamtbetrag: 1010€

Renten- und Unfallversicherung

Pflegeeltern haben nach §39 Abs. 4 SGB VIII ebenso Anspruch auf Beiträge zu der gesetzlichen Rentenversicherung, sowie zu einer Unfallversicherung.

Das Gesetz im Wortlaut:
„Die laufenden Leistungen umfassen auch die Erstattung nachgewiesener Aufwendungen für Beiträge zu einer Unfallversicherung sowie die hälftige Erstattung nachgewiesener Aufwendungen zu einer angemessenen Alterssicherung der Pflegeperson. Sie sollen in einem monatlichen Pauschalbetrag gewährt werden.“

Nordrhein-Westfalen orientiert sich beispielsweise bei der Höhe an der gesetzlichen Unfallversicherung und zahlt aktuell jährlich einen Beitrag von 79,38 Euro. Für die Alterssicherung eines Pflegeelternteils übernimmt das Jugendamt die Hälfte des Mindestbeitrags; aktuell sind dies 39,80 Euro monatlich.